Montag, 2. Juni 2014

Giving up on you

Das coole an diesem Blogpost wird sein, dass ich vor weniger als einer Minute noch nichtmal wusste, dass ich ihn jemals schreiben würde. Aber ich hatte sowas ähnliches wie ne Erkenntnis und musste jetzt irgendwie voll hierhin um das möglichst sofort, ziemlich schlecht und total unstrukturiert irgendwem mitzuteilen. Also dir. Sorry.

Inspiration für den Post ist das YouTube-Video, was ich grade in nem anderen Browsertab pausieren musste, weil ich's nicht drauf hab mit Hintergrundgeräuschen zu schreiben. Handelt von irgendeiner weiteren coolen Person, die man so im Internet sehen kann. Und das Internet ist ja irgendwie voll von coolen Personen.

Wenn ich mal so garnichts zu tun hab, was sehr viel öfter vorkommt als es sollte, dann such ich nach coolen Menschen und bewundere die, stalke Social Media Seiten, Verfolge Blogs, Abonniere Channels, Reblogge Bilder und den ganzen anderen Kram.

Warum? Weil diese Leute cooler sind als ich. Weil sie heraus stechen. Weil sie authentisch sind, irgendwie anders und zufrieden damit. Und weil sie damit klarkommen, dass das dazu führt, dass der ein oder andere sie vielleicht nicht mögen wird.

In der Regel reicht schon die Existenz von solchen Menschen für die Ausschüttung irgendwelcher Glückshormone, aber manchmal fall ich eben doch in dieses Loch, wo ich merke, dass diese Selbstentfaltungssache bei mir selber noch nicht so wirklich funktioniert hat. Dann gammel ich vor mich hin und reg mich drüber auf, dass ich nach wie vor Dinge tue die ich garnicht machen will und Dinge nicht tue, die ich immer wollte. Vor allem aber darüber, dass ich ich bin und nicht die coole Person auf der anderen Seite des Internets. Was erstmal traurig macht, weil du mit der Person halt nicht tauschen kannst.
Und ich hab wirklich Monate gebraucht um auf diese unglaublich neue und revolutionäre Idee zu kommen, aber: Ich kann jederzeit anfangen mich zu verändern, wenn ich das will. Ich hatte das nur vergessen. Oder aufgegeben.

Da ist dann jemand auf YouTube mit dem coolsten Tattoo der Welt und alles was mir durch den Kopf geht ist: Warum hab ich das nicht? Dabei könnte ich das haben, wenn ich wollte. Ich könnte eigentlich die ganzen coolen Dinge tun, die coole Menschen im Internet tun und selbst zu so ner coolen Person werden, zumindest in der Theorie. Ich hab das nur irgendwie garnicht mehr in Betracht gezogen und lieber regelmäßig davon geträumt jemand anderes zu sein.

Aber ich man muss garkein Anderer sein um sich zu verändern. Man muss sich nur verändern. Irgendwie.

1 Kommentar:

  1. Ach, ich weiß genau wie du dich fühlst!
    Bei mir ist dann immer irgendwo ein haken und ich denke mir "Aber so kanst/wirst du sowieso nie sein, also lass es gleich bleiben!" und es endet damit dass ich in ein tiefes Loch aus Selbsthass falle ^^" Deswegen bin ich nicht wirklich auf tumblr aktiv, lese kaum noch Blogs wo hübsche Menschen Fotos von sich posten oder schaue mir generell nur selten hübsche Bilder von hübschen Menschen an - weil es mich am Ende nur deprimiert :<

    Das Beste ist wirklich, es zum Anstoß zu nehmen sich zu verändern und das, was man eben selbst verändern kann auch zu machen! Seien es Tattoos oder auch nur ein Haarschnitt. Es kostet zwar Überwindung (ich merke es ja immer an meinen haaren mit denen ich zwar irgendwie unzufrieden bin aber sie irgendwie auch nicht abschneiden möchte XD) aber oft ist es das echt wert. Und wenn es keinen Grund gibt der wirklich dagegen spricht (wie Eltern die mit Enterbung bei Piercing drohen oder ein berufsumfeld das einen lila Iro nicht ganz so toll fände) sollte man es wirklich tun!
    Also worum auch immer es geht: DO IT :D
    (und denk dabei vielleicht ein kleines bisschen an mich, die in vielen Belangen leider noch zu faul/feig/arm ist sich zu verändern ^^")

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