Donnerstag, 3. April 2014

Introduction to Finality

Vor fast einem Jahr, genauer am 30. April 2013, haben die schülerVZ abgesägt. Tragische Sache, nicht für zu viele, aber wenigstens für mich, weil die da auf einen Schlag mal eben ner größeren Menge von Erinnerungen das Licht ausgeknipst haben. Das war nicht nur erstes, sondern sogar fast einziges Social Network und mit eine der ersten regelmäßigen Anlaufstellen im Internet neben Google und meinem E-Mail-Postfach, die mein Vergangenheits-Ich so aufweisen konnte.

Wen's zu der Zeit außerdem noch erwischt hat war der MSN-Messenger. Und ich war nach wie vor eigentlich noch von MSN abhängig; schließlich hab ich ja kein schülerVZ mehr benutzt. War sowieso tot. Und eigentlich hab ich's ja auch nur deswegen nicht mehr benutzt. Weil es sowieso tot war. Stattdessen häng ich jetzt am Einzelfensterlosen Skype, um den richtigen Personen die falschen Dinge zu schreiben. Oder andersrum. Aber alles nicht so wild.

Jetzt, fast n Jahr später, nehmen die mir Windows XP. Und ja, das benutz ich noch. Zumindest in diesem Moment. Ich hab auch nicht wirklich das Geld um mir n Umstieg zu erlauben. Aber in fünf Tagen sind wir durch und so'n Studium ist ohne PC garnicht machbar. Aber ich hab ja noch ne Weile um mir was zu überlegen.

In den letzten Tagen sind mir n Haufen komische Dinge passiert. Bin irgendwie so irgendwo zwischen Best- und Worst-Case-Szenario, weil ich immer entweder unglaublich viel Glück oder Pech hab und das fast abwechselnd. Tatsächlich mag ich die beiden Extremen, weil sie mir die Möglichkeit für periodische Happyness und Galgenhumor bieten. Aber keine Ahnung was hier grade so wirklich läuft. Auf jeden Fall deutlich besser als das ewig Mittelmäßige.
Die einzigen beiden Konstanten sind die Veränderung und Ich. Nicht, dass ich ihr nicht unterworfen wäre, aber ich werd mich selbst halt schwer los, was ziemlich okay ist.

Auf jeden Fall steht "Ich" jetzt am Anfang von nem neuen Semester, braucht n Berg neues Zeug, hat kaum nen Cent in der Tasche und wirkt dafür erstaunlich optimistisch. Nein echt, kein Plan.
Ich glaub ja irgendwas verändert sich. Wie so ein übergeordnetes kosmisches Ding. Und alles ist so endgültig. Weil völlig unabhängig von diesem ganzen technischen Kram wohl wirklich grade Dinge aus meinem Leben verschwinden.

Aber je mehr ich verliere um so freier fühl ich mich.


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