Donnerstag, 20. März 2014

Plot twist

Die Chancen stehen relativ gut, dass sich der Inhalt dieses Posts schon erledigt hat bevor du ihn überhaupt gelesen hast. Aber das ist okay, weil das hier auch genau die Art Blogpost ist, die dir sowieso voll egal sein könnte. Theoretisch geht das also total klar, wenn du den hier einfach überspringst und erst in nem Monat oder so wieder hier bist. Wenn der Nächste kommt. Weil ich so unregelmäßig blogge. Du weißt schon. 
Aber ich rechne dir wirklich hoch an, dass du schon bei diesem Satz angekommen bist und immernoch liest.

Also der Vorteil am studieren, mal abgesehen von der Tatsache, dass du es für mindestens 3 weitere Jahre aufschieben kannst einen Job zu finden den du persönlich nicht hasst, soll es ja eigentlich sein, dass du dir deinen Stundenplan einigermaßen selbst zusammenstellen kannst. Was ich gemacht hab, so die letzten Tage über. Und ich hab's diesmal wirklich geschafft mir einen der besten potenziellen Stundenpläne zu schaffen, die man so haben kann. Like - ever.

Das ganze hängt unter anderem damit zusammen, dass mein Sommersemester für dieses Jahr tot ist. Wenn es nach meinem Studiengangplan ginge, hätte ich den kompletten Sommer über nur eine einzige einenhalbstündige Veranstaltung pro Woche.

Aber du weißt schon, psychisch wie sozial würde ich da ja mal total verkümmern. Und so gern ich mein Zimmer auch nie wieder verlassen würde: ich brauch sowas wie ne Beschäftigung. Deswegen hab ich das Vorlesungsverzeichnis meiner Uni durchsucht und mir Optionalsachen wie auch völlig von meinem Studium unabhängige Kurse zusammengesucht die ich jetzt einfach interessehalber besuchen will. Zumindest den Optionalbereich muss ich ja sowieso noch voll kriegen, also coole Gelegenheit dafür.

Das aber nur nebenbei. Also wir waren jetzt ungefähr hier stehengeblieben: bester Stundenplan aller Zeiten. Aber das ist noch nicht alles. Gleichzeitig gilt nämlich auch: schlimmster Stundenplan aller Zeiten. Und zumindest eins von beidem wird zutreffen.

Fakt ist: Ich hab bis jetzt wirklich immer jeden Kurs gekriegt für den ich mich eingeschrieben hab; ich dachte sogar das wär standart. Aber diesmal hab ich einen entscheidenden strategischen Fehler gemacht, den man als Student vermutlich nie tun sollte: Ich hab mir angeguckt wie viele Plätze die Kurse haben und wieviele Leute sich tatsächlich dafür anmelden wollen. Und da sind welche mit über 80 Anmeldungen die gerade mal 23 Plätze anbieten. Und das ist irgendwie ziemlich beschissen.

Wenn ich in alles reinkommen würde wie ich es geplant hab bekäm ich also wirklich den absoluten Traumstundenplan, mit genug coolen Veranstaltungen um mich n Semester lang auszulasten und ich hätte trotzdem noch 2 Tage pro Woche frei, wovon ich mindestens einen für Arbeit verschwenden würde, versprochen. Krieg ich die aber nicht, steh ich ziemlich mies da und hab schlimmstenfalls eine 5-Tage-Woche, die mich aber überhaupt nicht  auslastet, weil ich nur eine Veranstaltung pro Tag haben würde.

Und warum schreib ich das überhaupt? Naja hauptsächlich weil ich aufgrund eines Mangels an sozialen Bezugspersonen Leute brauchen werde vor denen ich mich freuen oder aufregen kann, je nachdem wie's ausgeht.

Wenn ihr mir jetzt Glück wünscht wär das irgendwie ziemlich liebreizend. Auch wenn ich die Ergebnisse in diesem Moment vielleicht schon habe.






Kommentare:

  1. Ich wünsch dir auch einfach mal Viel Glück, und hoffe, dass du zufrieden bist mit deinem Stundenplan. Darf ich fragen, was du studierst? :)

    Liebe Grüße!

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