Montag, 31. März 2014

No excuses

Hey! Und erstmal danke an die zwei (ziemlich liebreizenden) Kommentare unter meinem letzten Post. Auch wenn ich meine Ergebnisse wirklich schon hatte bevor die reinkamen, geh ich jetzt einfach mal davon aus, dass Glückwünsche nicht an sowas wie Raumzeit gebunden sind. Hab jetzt nämlich den zweitbestmöglichen Stundenplan (like ever) bekommen und es ist wirklich nur an der einen Veranstaltung mit den über 80 konkurrierenden Mitbewerbern gescheitert, was ich schon überleben werde. Wenn man erwähnt, dass ich bei mehreren Anderen nochmal mit mindestens 60 Leuten um 30 Plätze kämpfen musste, dann war ich wohl mal wieder ziemlich glücklich, im Sinne von "Glück habend". Aber kämpfen ist sowieso übertrieben. Das wird alles per Los entschieden. Oder ich bin einfach nur schlecht informiert, wer weiß.

Ist auch voll egal, solange dieser Sommer einfach nur vor Coolness strotzt, was er halt tun wird. Aber ich denke in zu vielen möglichen Zeitformen und eher selten in der Gegenwart. Und heute wie gestern Nacht, kam ich nichtmehr von der Vorstellung los, dass der Sommer halt irgendwann wieder vorbei ist. Aber ich hab ja sowieso ein Talent dafür Dingen nachzutrauern, bevor sie überhaupt angefangen haben.
Aus "der Sommer geht vorbei" wurde "dein Studium geht vorbei" wurde "du gehst drauf". Wie das nunmal immer so ist. (Bitte sagt mir, dass das immer so ist.) Und ich musste an die ganzen Leute denken die diesen typischen Lebenswandel durchmachen, gegen den ich immernoch ankämpfe.

Erst sind sie jung, haben Träume und Wunschvorstellungen und irgendwann sind sie alt und wundern sich, warum alles so anders - und vor allem: so viel langweiliger - geworden ist, als sie wollten und was sie alles aufgegeben haben. Nennt sich Midlife-Crisis.
Mein Vorteil ist: Ich hab die jetzt schon. Und ich hatte die auch schon vor 5 Jahren. Aber nicht falsch verstehen: Es geht hier nicht um mich jetzt, sondern um mein Zukunfts-Ich, um das ich mir Sorgen mache. Das heißt ich hab alles noch in der Hand und das ist eben der Vorteil den ich gemeint hab; ich hoffe man kommt mit.

Und deswegen brauchen wir eine Liste. Du und ich. Jetzt. Damit wir nicht irgendwann aufwachen und realisieren was wir vergessen haben. Oder nicht versucht. Und damit du nicht irgendwann Kinder in die Welt setzt, nur damit die das hinkriegen, was du damals verkackt hast.
Die sollte flexibel sein. Damit wir den Ablauf unserer Existenz nicht schon im Voraus durchplanen. Und natürlich werden da Dinge runtergestrichen werden oder dazu kommen, weil man sich eben ändert. Die Liste soll uns daran erinnern was wir eigentlich erreichen oder mal gemacht haben wollen. Auch wenn's am Ende doch nur Kleinigkeiten sind. Und wenn wir's dann wenigstens versucht haben ist das cool. Ist es echt. Auch wenn wir's dann wirklich alles verkacken. Wir haben es dann aktiv verkackt. Und wir können stolz auf uns sein.

Tatsächlich soll einigermaßen belegt worden sein, dass das, was Sterbende kurz vor ihrem Ableben am meisten bereuen, die Tatsache ist, dass sie nicht für sich selbst, sondern für Andere oder die Gesellschaft gelebt haben. Aber so werden wir nicht. Weil wir eben noch alles ändern können.
Also wenn du noch Ideen hast, für Kram den du vielleicht irgendwann machen willst oder vielleicht auch n Lebenstraum oder sowas, dann schreib den auf und versuch's wenigstens. Bei uns wird dann nämlich alles voll cool werden.

¡Hasta luego!






 

Donnerstag, 20. März 2014

Plot twist

Die Chancen stehen relativ gut, dass sich der Inhalt dieses Posts schon erledigt hat bevor du ihn überhaupt gelesen hast. Aber das ist okay, weil das hier auch genau die Art Blogpost ist, die dir sowieso voll egal sein könnte. Theoretisch geht das also total klar, wenn du den hier einfach überspringst und erst in nem Monat oder so wieder hier bist. Wenn der Nächste kommt. Weil ich so unregelmäßig blogge. Du weißt schon. 
Aber ich rechne dir wirklich hoch an, dass du schon bei diesem Satz angekommen bist und immernoch liest.

Also der Vorteil am studieren, mal abgesehen von der Tatsache, dass du es für mindestens 3 weitere Jahre aufschieben kannst einen Job zu finden den du persönlich nicht hasst, soll es ja eigentlich sein, dass du dir deinen Stundenplan einigermaßen selbst zusammenstellen kannst. Was ich gemacht hab, so die letzten Tage über. Und ich hab's diesmal wirklich geschafft mir einen der besten potenziellen Stundenpläne zu schaffen, die man so haben kann. Like - ever.

Das ganze hängt unter anderem damit zusammen, dass mein Sommersemester für dieses Jahr tot ist. Wenn es nach meinem Studiengangplan ginge, hätte ich den kompletten Sommer über nur eine einzige einenhalbstündige Veranstaltung pro Woche.

Aber du weißt schon, psychisch wie sozial würde ich da ja mal total verkümmern. Und so gern ich mein Zimmer auch nie wieder verlassen würde: ich brauch sowas wie ne Beschäftigung. Deswegen hab ich das Vorlesungsverzeichnis meiner Uni durchsucht und mir Optionalsachen wie auch völlig von meinem Studium unabhängige Kurse zusammengesucht die ich jetzt einfach interessehalber besuchen will. Zumindest den Optionalbereich muss ich ja sowieso noch voll kriegen, also coole Gelegenheit dafür.

Das aber nur nebenbei. Also wir waren jetzt ungefähr hier stehengeblieben: bester Stundenplan aller Zeiten. Aber das ist noch nicht alles. Gleichzeitig gilt nämlich auch: schlimmster Stundenplan aller Zeiten. Und zumindest eins von beidem wird zutreffen.

Fakt ist: Ich hab bis jetzt wirklich immer jeden Kurs gekriegt für den ich mich eingeschrieben hab; ich dachte sogar das wär standart. Aber diesmal hab ich einen entscheidenden strategischen Fehler gemacht, den man als Student vermutlich nie tun sollte: Ich hab mir angeguckt wie viele Plätze die Kurse haben und wieviele Leute sich tatsächlich dafür anmelden wollen. Und da sind welche mit über 80 Anmeldungen die gerade mal 23 Plätze anbieten. Und das ist irgendwie ziemlich beschissen.

Wenn ich in alles reinkommen würde wie ich es geplant hab bekäm ich also wirklich den absoluten Traumstundenplan, mit genug coolen Veranstaltungen um mich n Semester lang auszulasten und ich hätte trotzdem noch 2 Tage pro Woche frei, wovon ich mindestens einen für Arbeit verschwenden würde, versprochen. Krieg ich die aber nicht, steh ich ziemlich mies da und hab schlimmstenfalls eine 5-Tage-Woche, die mich aber überhaupt nicht  auslastet, weil ich nur eine Veranstaltung pro Tag haben würde.

Und warum schreib ich das überhaupt? Naja hauptsächlich weil ich aufgrund eines Mangels an sozialen Bezugspersonen Leute brauchen werde vor denen ich mich freuen oder aufregen kann, je nachdem wie's ausgeht.

Wenn ihr mir jetzt Glück wünscht wär das irgendwie ziemlich liebreizend. Auch wenn ich die Ergebnisse in diesem Moment vielleicht schon habe.






Dienstag, 11. März 2014

that one to regret

Confessions first: Ich war n bischen sparsam mit den glücklichen "alles ist so unglaublich cool"-Posts in letzter Zeit, aber mir hat auch der ein oder andere Anlass dazu gefehlt. Es war nie irgendwas wirklich schlecht, aber es sind eben trotzdem auch viel zu wenig coole Dinge passiert über die ich hätte schreiben können.

Offiziell hab ich jetzt schon seit über nem Monat Semesterferien, es fühlt sich nur auch schon seit über nem Monat kein bischen so an. Gründe dafür sind unter anderem drittklassiges Organisationstalent und meine übermäßig ausgeprägte Fähigkeit Belangloses in Stresshormone umzuwandeln. Trotzdem: um hier jetzt coole Stimmung zu verbreiten hat und wird sowas nicht reichen.

Ich mach's aber trotzdem; oder eher: ich versuch's. Einfach weil es anderen coolen Kleinkram gibt, der mir in letzter Zeit passiert. Zuerst einmal: Das Blogdesign ist neu. Und ich weiß ja nicht wie viele Blinde Leser ich hab, denen das hier von anderen Menschen vorgelesen wird, aber, Captain Obvious, alle auf die das nicht zutreffen sollte, hätten's wahrscheinlich auch ohne meinen Hinweis gemerkt. Alternativ gilt aber auch:"...sind ganz einfach zum ersten mal auf diesem Blog.".

Auf jeden Fall bin ich voll zufrieden mit dem neuen Design und damit verbunden auch, dass sich hier endlich mal wieder irgendwas verbessert hat. Schon weil ich nie vorhatte das zu ändern. Nicht weil ich nicht gewollt hätte, sondern mehr so, weil mein Talent für sowas eben seine Grenzen hat.
Stattdessen hab ich das Template spontan zugeschickt bekommen. Einfach so. Ohne je nach sowas gefragt zu haben. Also ob die Welt dir eben sagt:"Hey, ich schenk dir mal eben n neues Blogdesign, ohne dass du überhaupt irgendwas sagen oder machen musst.".
Und, ich will ja nicht angeben, aber ich bin schon wirklich ziemlich gut im nichts sagen oder machen müssen.

Schuld ist übrigens Yoshi, die mal eben meinen halben Blog, außerhalb von meinem ganzen Blog, nachgebaut hat, um am Design rumzubasteln, was sie mir dann irgendwann geschickt hat, einfach so, wie gesagt. Und das ist irgendwie so das Stalkerischste, aber auch Coolste, was einem als Blogger so passieren kann schätz ich mal.

Okay, was sonst so? Ich hab die Klausuren zurück die ich irgendwann mal erwähnt hatte und die fielen deutlich besser aus als erwartet. Konnte sogar meinen Schnitt halten, soweit ich das sehe und das schien mir schon fast unmöglich, weil der, wenn man ihn so mit meinen Noten aus der Schulzeit vergleicht, Welten davon entfernt liegt.

Ansonsten hab ich mir endlich weißen Tee gekauft, der total übercool ist, zumindest wenn man auch so auf Schwarzen und Grünen steht. Mein Hund hatte letztens Geburtstag und ich konnte ihm ne Freude machen und meine Haare hatten gestern den halben Tag so n Goth-Ding am laufen. Außerdem wird das Wetter irgendwie so jeden Tag cooler. Kann mich also nich wirklich beschweren.
Alles wird grade ziemlich Frühling.

Keine Ahnung, hoffe einfach mal, dass es bei euch auch irgendwie cool ist grade. Auch wenn das am Ende wieder einer dieser Posts ist, die mich annerven werden, wenn Dinge wieder etwas mehr scheiße werden sollten. Aber whatdoiknow.




Dienstag, 4. März 2014

Not even a post

Schreib mal einen Post über Inhaltslosigkeit und denk ihn dir hier.

Ist ja eigentlich auch nicht so wichtig, weil es nicht wirklich um was geht, aber gleichzeitig kann ich auch erst dann damit zufrieden sein, wenn es mindestens diesen einen Satz gibt, auf den ich mein Gewissen verweisen kann, damit es denkt, dass ich irgendwas für mich selbst irgendwie authentisches geliefert hab, was mir gleichzeitig auch gefällt. Aber vielleicht war er das ja.

Also gestern war Oscarnacht, die ich normalerweise immer mit K schreibe. Und eigentlich war "gestern" noch "heute", als ich angefangen hab diesen Post zu schreiben, zumindest sofern man nach Schlaf und nicht nach offizieller Zeitrechnung geht.

Okay, nochmal in besser: Ich komm nachts, sobald es nach 0 Uhr sind immer n bischen mit Begriffen wie "heute", "morgen" oder "gestern" ins jonglieren. Weil ich eigentlich weiß, ein Hoch auf 13 Jahre Schulbildung, dass ab Mitternacht n neuer Tag anfängt, ich aber gleichzeitig, wenn ich von "morgen" spreche, ich auch noch nach Mitternacht, alles das meine, was zwischen dem nächsten Aufstehn und Einpennen liegt. Ich meine also eigentlich das "heute" nach offizieller Zeitrechnung, bzw. das "heute und morgen", falls ich vorhabe bis mindestens 0 Uhr wach zu bleiben, was ich irgendwie kaum noch vermeiden kann.

Als ich den Blog hier vor irgendwann jemals noch betitelt hab, wollte ich ja eigentlich auf das Gegenteil hinaus. Auf eine umgedrehte Schlaflosigkeit, die dich nicht aufhören lässt zu träumen. Was oft genug cooler ist.
Aber darum geht's garnicht, sondern ja eigentlich um garnichts.

Auf jeden Fall war zumindest irgendwann Oskarnacht. Und Di Caprio ist wieder leer ausgegangen, was anhand der Filmkonkurrenz durchaus noch irgendwie zu rechtfertigen war, aber trotzdem nicht so das Coolste ist, weil ich's ihm langsam echt mal wünschen würde.

Ansonsten gab's Pizza. Nicht für mich, aber für alle da Anwesenden die so Bock hatten und Jared Leto wurde bester Nebendarsteller und hatte echt ziemlich coole Haare.
Ich war jedenfalls total aufgedreht und schlief praktisch überhaupt nicht, was wieder auf das vorige Thema zurückführt, wo ich aber eigentlich garnicht hinwollte.
Ich wollte ja aber sowieso nirgendwo hin, deswegen kann ich da eigentlich auch nicht so viel falsch machen.
Oder alles, wie man's nimmt.

Was wollte ich damit sagen? Garnichts. Hab ich ja gesagt.
Und ich schätze das hat sogar einigermaßen funktioniert.
Vielleicht aber halt auch nicht.