Mittwoch, 4. Dezember 2013

3-u

Keine Ahnung warum, aber grade doch irgendwie sowas wie ein ziemliches Mitteilungsbedürfnis. Ich weiß nur noch nicht so wirklich was ich sagen will, aber hauptsache ich bin am Ende irgendwas losgeworden.

Vielleicht verändert sich grade viel und vielleicht bild ich mir das auch nur ein.
Aber die Konstante, die sonst den größten Anteil meines doch relativ winzigen sozialen Umfelds ausgemacht hat scheint zu zerfallen. Und es könnte drauf hinauslaufen, dass alles irgendwann nurnoch flüchtig ist. Oder jeder.
Ich meine mich werd ich nicht los, aber ohne die paar Wenigen die von dem bischen Jugend was ich hatte übrig sind, fehlt mir n bischen was. Irgendwas was mir Gründe zum Klammern gibt. An früher und so.

Vor nem Jahr irgendwie noch völlig unvorstellbar. Aber irgendwie kommt dann alles auf einmal und ich hab absolut keine Ahnung wem ich sowas jetzt noch erzählen soll.
Loslassen war ja generell nie mein Ding.

Wie schon gesagt: So mal ganz abseits von mir, den ich halt nicht ganz aus dem Zentrum solcher Anschauungen rauskrieg, ändert sich alles andere.

Und Notiz an mich selbst: Hör auf diese Coming of Age-Filme zu gucken. Vor allem Nachts. Sind ja cool und alles, aber ich ende ja trotzdem nur vor Blogeinträgen die von Dingen handeln, die nicht immer passiert sind.
Mit so einem Gegensatz zu Nostalgie im Kopf. Oder Bauch. Oder wo auch immer sowas ist.

Und Nostalgie ist mein Lieblingsgefühl.
So ne Mischung aus Happyness und Trauer. Weil du weißt, dass deine Vergangenheit gelaufen ist und du sie nicht mehr wiederkriegst, du aber gleichzeitig dran erinnert wirst was daran alles so cool war.
Und Vergangenheit ist gut so an sich. Vielleicht ist das menschliche Gehirn n bischen Mitschuld, aber da kommt man dann ja deswegen trotzdem nicht drüber.

Das Gegenteil von Nostalgie ist diese komische Mischung aus Zukunftsangst und Zuversicht. Gibt's da n Wort für?

Ich will ja auch eigentlich nur das jetzt genug Zeug passiert, dass ich in n paar Jahrzehnten wieder nostalgisch sein darf. Und dass irgendwas davon später auch noch da ist.
Aber das ist eben auch das was eigentlich so vorkommen sollte.

Gibt keinen tieferen Sinn in dem Text. Ist alles nur so Runtergeschriebenes, was einem halt so durch'n Kopf geht und was sich leichter denken lässt, wenn man protokolliert.
Sorry for that.






1 Kommentar:

  1. "Das Gegenteil von Nostalgie ist diese komische Mischung aus Zukunftsangst und Zuversicht"
    Ich weiß genau was du meinst! Ich kenne auch kein Wort dafür. Aber ich hasse beides. Nostalgie und dieses andere Gefühl. Bäh. Wäre schön wenn es einfach wäre geistig irgendwie im hier und jetzt zu sein, und nicht ständig an Zukunft und Vergangenheit zu denken. Was im weitesten Sinne natürlich nicht möglich ist, aber dennoch.

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