Freitag, 26. Oktober 2012

Unperfektionist

Das Problem ist, dass die Leute viel zu sehr darauf achten, dass alles in genaustem Maße dem Ideal entspricht. Manchmal wirkt das Leben wie n einziger Wettkampf darum wer von allen Menschen der perfekteste ist. Natürlich nicht offiziell, aber man merkt es schon hier und da.

Das Ideal ist mir unsympathisch,
Perfektion ist mir unsympathisch.

Darauf achten, dass jede Strähne sitzt und sich einen möglichst sauberen Scheitel ziehen. Das bis obenhin zugeknöpfte Hemd muss vollkommen frei von Falten sein und die Schuhe dürfen keinerlei Spuren von Schmutz oder Staub vorweisen, auch wenn man den ganzen Tag durchgelaufen ist.
Geschriebenes wird bitte möglichst seriös formuliert, Fehler radiert man aus. Alles bleibt symmetrisch und was nicht symmetrisch ist wird symmetrisch gemacht, hauptsache am Ende sind alle Striche gerade und die Bäume stehen alle in einer Reihe.

Dachte ich plädier hier einfach mal für ein bisschem mehr Chaos.

Warum glaubst du ist es so einfach den Inhalt eines Bücherregals mit nur einer Armbewegung über den Zimmerboden zu verteilen, während das Einräumen so viel länger dauert ?
Chaos!

Ich mag die Unordnung. Unberechenbar, einfach und natürlich.
Und ja, die Natur hat schon so ihre Ordnung, aber sie ist niemals symmetrisch und langweilig. Sie funktioniert und bleibt in gewissen Zügen immer für sich individuell.

Perfektion ist langweilig, weil sie gleich macht. Wären alle perfekt, wären alle gleich.
Warum also streben das so viele Menschen an ?

Ich mag zerstrubbelte gefärbte, ausgeblichene Haare mit Ansatz. Ich mag Menschen mit vielen Schwächen. Ich mag mittelmäßige Graffitis an weißen Hauswänden, Löcher in Kleidungsstücken, Fehlende Nieten im Gürtel, trashige Filme und Asymmetrie. Ich liebe Asymmetrie.












 Kein langer Post, aber etwas was ich in letzter Zeit nicht oft genug loswerden kann.
Bin emotional noch immer nicht ganz auf der Höhe, aber ich schätze irgendwann wird das.
Ihr seid ein paar ziemlich coole Menschen! <4
(Ich Schleimbolzen!)

Kommentare:

  1. Hm, ich mag Asymmetrie, fehlende Nieten im Gürtel, Löcher in Kleidungsstücken, Menschen mit Schwächen. Aber ich hasse stubbelige Haare mit Ansatz, Ordnung hier und da muss ich haben. Ein gutes Maß von beidem finde ich perfekt. :)

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    1. Ich mag! :D

      Vor allem mit dem Ansatzding (nicht zu viel, aber ein bisschen find ich wirklich sehr cool!) steh ich ziemlich alleine da, aber muss ja auch nicht :)

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  2. Ich mag zerstrubbelte Haare mit Ansatz auch, wenn's nicht zu viel Ansatz ist. Menschen mit vielen Schwächen sind toll, weil sie dazu stehen dass sie genauso unperfekt sind wie jeder andre auch. Mittelmäßige Graffitis, Löcher in Kleidungsstücken und fehlende Nieten im Gürtel sind so kleine Gründe, irgendwen zu mögen, auch wenn man die Person mit Loch in der Jeans oder den Urheber des Grafittis nicht kennt.
    Ich sprech mich hiermit auch als Fan von solchen Dingen aus, vor allem weil mir sowas an Leuten, die ich mag, auffällt und ich es liebe, wenn diese Leute dann irgendsowas mal über mich wissen, oder sagen dass sie bestimmte kleine Eigenheiten irgendwie mögen. c:

    Außerdem freu ich mich jedes Mal ein bisschen, wenn ich in deine linke Sidebar schaue und meinen Blognamen sehe. Ich fühl mich so geehrt! :3
    Anyways, es ist schön zu hören, dass es dich noch gibt. Und ich freu mich über Updates, obwohl ich's gut versteh, dass du ne Auszeit brauchst.

    Also bis bald mal, hoffentlich :3
    LG

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  3. YAY ich auch nicht. :D

    und Voodoo-Puppen sind das Ergebnis von unglaublicher Langeweile gepaart mit nicht anders verwendbarer Kreativität. oder so. wenn du eine willst, ich nehm manchmal Aufträge entgegen! xD
    mein Cover ist ewig her, ich weiß ich weiß. im Moment sollte ich mir wohl eher nicht vro die Kamera wagen, aber ich hab das Lied eh noch nicht ganz drauf.

    LG ^^

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