Donnerstag, 31. Mai 2012

GodMode

Ich will diesen Beitrag eigentlich nicht schreiben. Naja ich will schon mehr als ich nicht will, aber auch nur weil ich muss. Ich steh nur nicht so drauf ein Thema zu wiederholen und damit unnötig Menschen zu vergraulen, aber ich muss es irgendwem erzählen um mir die entsprechende Selbstbestätigung zu verdienen und mir das Gefühl zu geben das es überhaupt von Belang sei.
Da musst du jetzt durch.



Ja. So oder ähnlich. :D


Schuld sind nämlich meine (geliebten) Leser, die mir so (für meine Verhältnisse) verdammt viel Feedback zu der Klartraum-Sache gegeben haben, dass ich mit den Gedanken kaum noch davon wegkam.
Und wie wir alle wissen entstehen Träume aus dem Unterbewusstsein. Wenn du dich den halben Tag mit ihnen beschäftigst, werden diese Gedanken auch nachts verarbeitet. Und das wurden sie.

Ich fand mich heute Nacht also auf einem Sportplatz wieder. Genauer gesagt auf dem in der Nähe meiner Grundschule, als eine Gruppe verschiedener Leute mir entgegen kam, die mir im Laufe meiner Zeit alle schonmal irgendwie das Leben schwer gemacht hatten.

Ich weiß diesmal nichteinmal wieso, aber ich hab's fast automatisch als Traum erkannt und war damit schlagartig überglücklich, aber vor allem auch überlegen. Die Typen wollten mir zwar scheinbar garnichts Böses, aber sie wurden mit meiner Erkenntnis sofort von einer potenziellen Bedrohung zu einem Rudel Tontauben degradiert.

Ich muss im Schlaf gegrinst haben.

Ich ging also auf sie zu und wartete ab was sie tun würden. Sie gingen alle nebeneinander in meine Richtung bis sie sich vor mir als eine Art kleinere Menschentraube aufstellten. Einer von ihnen fragte mich irgendwas und scheinbar wollten sie, trotz der normalerweise auf Gegenseitigkeit beruhenden Antipathie, nur mit mir Reden. Uninteressant. Ich musste lernen meinen Traum zu kontrollieren.

Ich zeigte also mit der rechten Hand auf einen von ihnen und hob dann langsam den Zeigefinger immer höher. Mit der gleichen Geschwindigkeit schwebte der Typ immer höher über den Boden, immer auf die Höhe in die ich zeigte, bis ich die Hand blitzartig sinken ließ womit er aus größerer Höhe mit enormer Geschwindigkeit in den Staub vor meinen Füßen knallte.
Man könnte also sagen ich hätte mit reiner Willenskraft einen Typen schweben und dann wieder auf den Boden fallen lassen. In dem Moment ein ziemlich cooles Gefühl, wenn auch klar war, dass es "nicht real" ist.

Leider wurde ich im gleichen Moment von meinem Handy geweckt, aber meinen vierten Klartraum konnte mir niemand mehr nehmen und ich kann nur sagen, ich mache Fortschritte.

Falls du auch Interesse daran hast ein kleiner Tipp :

Es gibt viele Methoden das Klarträumen zu lernen, aber mir hilft die Folgende :
Man trainiert sein Unterbewusstsein gezielt darauf Träume zu erkennen indem man sich so oft wie möglich selber fragt ob man sich gerade in einem befindet. Untersuch deine Umgebung und beweise dir ständig selbst, dass du gerade wach bist, so gewöhnst du dich daran ständig die Realität zu hinterfragen. Irgendwann wird das für dich so selbstverständlich sein, dass du es von allein tust, also mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im Traum, was dazu führt, dass du diesen entlarvst.

Ansätze für diese Methode finden sich z.B. im Film "Inception", den du hoffentlich gesehen hast, weil er einfach nur perfekt ist.
Hier wird der nichtsahnenden Träumerin empfohlen daran zu denken wie sie an den entsprechenden Ort gekommen ist. Sie kann es nicht. Du weißt im Traum nie wie du an den entsprechenden Ort gekommen bist, weil der Traum immer mitten im Geschehen beginnt.

Aber natürlich ist jeder Mensch anders und nicht jede Methode ist perfekt für jeden.
Mir allerdings hilft es. So auch die ständige Beschäftigung mit Träumen. Denn wenn man im Traum nur einmal an das Träumen denkt fällt es einem wie Schuppen von den Augen wo man gerade eigentlich ist.

Beim nächsten mal vielleicht wieder mehr aus meinem wachen Leben, aber das musste einfach raus.

Catch ya later.


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