Freitag, 30. März 2012

Slippin' into better worlds

Sie hat gesagt ich sollte es mir aufschreiben. 
Also los.

Ich hab' überlegt warum ich manchmal so realitätsfremd bin.

Die Meisten stecken doch einfach voll im Leben. Es ist als ob sie für alles hier gemacht wurden. Gesellschaft. System. Sozialen Umgang.
Ich dagegen breche immer wieder aus. Verliere mich in Gedanken oder Fantasie und betrachte die Welt immer so ein bisschen von Außen. Es ist als ob ich keinen Draht zum Alltag habe, denn ich hinterfrage ihn doch irgendwie durchgehend. Vielleicht hab' ich sogar Angst mich einem vorgefertigten Lebensmodell zu fügen. Auf jeden Fall suche ich ständig nach einem Sinn. Aber auch nur bei solchen Dingen, von denen mir Andere durchgehend erzählen, dass sie einen Sinn haben würden. Dingen wie Karriere, Anpassung, Geld, Autoritäten, Normalität, Pflichten und Tabus. Dinge die mir bei weitem weniger Sinnvoll erscheinen mögen als den meisten Anderen.
Die oben Genannten sollen nur eine Art Beispiel sein.

Meine Theorie, warum ich so weltfremd bin ist, dass ich einfach zu schlecht im Leben bin. "Leben" bezeichnet in diesem Fall aber den sozialen und nicht den biologischen Prozess.

Wenn Menschen in etwas gut sind, dann mögen sie es meistens auch.
Wer gut im Fußball ist, wird sich auch früher oder später dafür interessieren und es mögen, vielleicht im Verein spielen oder sogar Profi werden. Wer in einem Videospiel besser ist als alle Anderen, der wird online Spielen und in der Weltrangliste aufsteigen wollen. Jeder ist doch gerne in irgendwas gut und wenn er es findet, wird er seinen Vorteil nutzen und es genießen.
Andersrum wird kein Mensch dauerhaft einer Tätigkeit nachgehen die ihm absolut nicht liegt.
Wenn du den Ball nicht triffst, wirst du auch nicht im Verein spielen können, die anderen werden vielleicht garnicht mit dir spielen wollen und du wirst schnell die Lust verlieren. Kriegst du das Spiel nicht auf die Reihe und wirst auch nicht besser, wirst du ein Anderes spielen oder rausgehen und Fußballprofi werden. Was weiß ich. Wer aber schlecht in etwas ist, verliert das Interesse. Und ich bin schlecht im Leben und gerade auch deßhalb vielleicht gut im Träumen.

Das ist voll okay.
Ich bin eben so.
Vielleicht macht es mich ja auch ein Stück weit zu jemand Besonderem, was aber aucg nicht heißen soll, ich wäre der einzige der so ist.

Klingt das plausibel ?

1 Kommentar:

  1. Naja negativ liegt im Auge des Betrachters. :]

    Ich denke niemand, der mal drüber nachgedacht hat, vertraut so jemandem. Sollte man aber auch nicht. Denke ich. xD

    Sag' Bescheid,wenn du dein Lagerfeuer haben willst. :D

    Das kenn ich. o: Fehler sind doof.

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