Dienstag, 28. Februar 2012

Wir sind frei. Wenn man es mal theoretisch betrachtet.

Oder etwa nicht ?

Es gibt doch garkeine Regeln. Und kommt mir verdammt noch mal nicht mit dem Grundgesetz. Die einzigen Regeln die es gibt sind die Naturgesetze. Wir sind eigentlich nichts und niemandem unterworfen.

Gehen wir mal von einem leeren Planeten aus. Dann setzen wir ein paar Menschen drauf. Erstmal kann doch jeder von denen machen was er will.
Warum ist das bei uns nicht so ?

Wir haben ein Gesetz.
Aber hast du mal darüber nachgedacht was ein Gesetz eigentlich ist ?
Ein Gesetz ist bloß eine Norm. Wir müssen uns bloß daran halten, weil die meisten Menschen dahinter stehen. Würden plötzlich 90% der Menschen sagen, dass ein bestimmtes Gesetz nicht mehr gültig ist, dann könnten auch die 10% an der Spitze das nicht mehr Verteidigen. Gesetze funktionieren bloß, weil wir sie akzeptieren. Dadurch gibt es Leute wie Soldaten oder Polizisten, welche den Auftrag haben das zu verteidigen. Und auch das wird allgemein akzeptiert.

Betrachten wir das mal anders : Wir sperren Menschen ein, welche sich nicht an Gesetze halten. Wir nehmen ihnen die Freiheit. Aber mit welchem Recht ? Ich rede nicht von juristischem, sondern moralischem Recht. Haben wir diese Menschen je gefragt ob sie das Gesetz auch wollen ? Natürlich nicht.
Sie werden gezwungen sich an, von anderen Menschen erfundene, Gesetze zu halten. Und weil die Mehrheit diese Unterstützt, werden sie von ihren Mitmenschen genötigt das zu tun oder ihnen wird einfach die Freiheit genommen. Das ist Gewalt. Irgendwie.
Regeln, wie Menschen sie ständig aufstellen, sind nur ein gedankliches Konstrukt in unseren Köpfen. Ohne die körperliche Übermacht der Mehrheit, also der Masse, die das Gesetz unterstützt, wäre das garnichts!
Wenn du also anders denkst als die Mehrheit, wirst du im Endeffekt dafür bestraft. Das ist Gesellschaft.
Bei alltäglichen Normen ist das auch so. "Normal sein" oder nicht. Hier ist die Strafe beim anders-sein aber soziale Verachtung oder Unverständnis.

Jetzt kommt natürlich noch das ABER, was dir die ganze Zeit schon im Kopf herum spukt. Wir brauchen Gesetze nunmal, weil es einfach viel zu viele schlechte Leute gibt, Egoisten, welche, würde es keine gesellschaftlichen Regeln geben, ihren Egoismus in aller Ruhe ausleben würden. Demnach ist es ja irgendwie richtig für die Menschen Mörder, Diebe und schlimmeres wegzusperren um die Anderen zu schützen.
Trotzdem lässt mich diese Frage einfach nicht los :

Mit welchem Recht richtet die Mehrheit über das Individuum ?

Denk mal drüber nach.
Von der Natur aus sind wir nämlich eigentlich vogelfrei.
Alle.

Montag, 27. Februar 2012

Academy Awards Zwanzig Zwölf

Gestern gab's Oscars und als bekennender Filmfan bleibt da ja nichts anderes übrig, als sich den Wecker auf halb 2 zu stellen und die Sache zu verfolgen.

Weiß ehrlich gesagt nicht ob du dich dafür interessierst, aber ich dachte wenn ich's mir schon ansehe, liste ich hier einfach noch mal die Gewinner der jeweiligen Kategorien auf und kommentier so das Wichtigste. Im Gegensatz zu den meisten Seiten auf denen es steht, hier sogar in der Reihenfolge in der heute Nacht prämiert wurde (für mich Wichtige in Rot) :

1. Beste Kamera : Robert Richardson, für den Film : "Hugo Cabret"


2. Bestes Szenenbild : Francesca Lo Schiavo & Dante Ferretti, für den Film : "Hugo Cabret"


3. Bestes Kostümdesign : Mark Bridges, für den Film :  "The Artist"


4. Bestes Make-Up : Mark Coulier & J. Roy Helland, für den Film : "Die Eiserne Lady"
(Hätte meiner Meinung nach an Harry Potter 7.2 gehen müssen. Siehe Voldemort & die Kobolde)

5. Bester fremdsprachiger Film : "Nader und Simin - Eine Trennung" (Iran) - Regie : Asghar Farhadi


6. Beste Nebendarstellerin : Octavia Spencer, für den Film : "The Help"


7. Bester Schnitt : Angus Wall & Kirk Baxter, für den Film : "Verblendung"
(Hat mich schon gefreut, dass es wenigstens den gab. Verblendung war in 5 Kategorien nominiert.)

8.  Bester Ton : Tom Fleischman & John Midgley, für den Film : "Hugo Cabret"


9. Bester Tonschnitt : Philip Stockton & Eugene Gearty, für den Film "Hugo Cabret"


10. Beste Dokumentation : "Undefeated" - Von : TJ Martin, Richard Middlemas & Dan Lindsay


11. Bester Animationsfilm : "Rango" - Regie : Gore Verbinski
(Kannte leider die Konkurrenz nicht. Rango war zwar kein schlechter Film, aber Oskarreif kam er mir nicht vor.)

12.  Beste visuelle Effekte : Rob Legato, Joss Williams, Ben Grossman & Alex Henning, für den Film : "Hugo Cabret"
(Auch hier hätte ich mir irgendwie Harry Potter gewünscht. Klar ein Zug der durch die Bahnhofshalle crasht ist eindrucksvoll, aber verglichen mit einer Zaubererschlacht, einem Drachen in London, Besenverfolgungsjagden usw.?)
13. Bester Nebendarsteller : Christopher Plummer, für den Film : "Beginners"
(Fun Fact : C. Plummer ist mit 82 Jahren der älteste Mann der je einen Oscar bekommen hat!)

14. Beste Filmmusik : Ludovic Bource, für den Film : "The Artist"
(War zu erwarten. Der Film lebt ja praktisch von seiner Musik. Verdient!)

15. Bester Filmsong : Bret McKenzie ("Man or Muppet"), für den Film : "Die Muppets"


16. Bestes adaptiertes Drehbuch : Alexander Payne, Jim Rash & Nat Faxon, für den Film : "The Descendants"


17. Bestes Originaldrehbuch : Woody Allen, für den Film : "Midnight in Paris"
(F*ckyea! Sowas von verdient ! ^-^ )

18. Bester Kurzfilm : Terry George & Oorlagh George, für den Film : "The Shore"


19. Bester Dokumentar-Kurzfilm : Daniel Junge & Sharmeen Obaid-Chinoy, für den Film : "Saving Face"


20. Bester animierter Kurzfilm : William Joyce & Brandon Oldenburg, für den Film : "The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore"

21. Beste Regie : Michel Hazanavicius, für den Film : "The Artist"


Ehrenoscars für James Earl Jones (als Schauspieler) & Dick Smith (als Maskenbildner)
Jean Hersholt Humanitarian Award : Oprah Winfrey


22. Bester Hauptdarsteller : Jean Dujardin, für den Film : "The Artist"
(Ganz klar verdient !)

23. Beste Hauptdarstellerin : Meryl Streep, für den Film : "Die Eiserne Lady"
(Rooney Mara hätte ich hier auch gerne gesehen. Wer sich für seine Rolle mit echten Piercings durchlöchern lässt, hat meinen Respekt! Außerdem stand es ihr :D )

Und last but not  least :
24. Bester Film : "The Artist"
(Definitiv eine gute Wahl. Natürlich muss man sowas mögen, aber wenn, dann ist der Film echt sehenswert ! Toller Einsatz von Ton und Musik und natürlich ein genialer Hund in der Nebenrolle ^-^)

War mir eine Ehre dich auf dem laufenden zu halten !
Vielen Dank und eine Gute Nacht.
;P

Donnerstag, 23. Februar 2012

Back To Black

Diesmal sehr treffend.
Keine dieser Überschriften die irgendwas darzustellen versuchen, sondern die sprichwörtlich vollendete Tatsache, fallbezogen aber eher Gedanke.

Ich vermisse meine 'schwarze Phase'.

Für alle die's nicht wissen : Seit 'n paar Monaten bin ich 19.
Alles um mich herum wird erwachsen, wird seriös, wird ernsthaft. Man versucht eingebildete innere Reife nach außen zu tragen und sieht aus wie die gesichtslosen Puppen im Zara Schaufenster. No Offence.

Ich behaupte ja auch garnicht irgendeine Ahnung von Mode zu haben, aber diese 'so-erwachsen-wirken-wollende'-Kleidung, die es wahrscheinlich nicht nur will, da sie es ja irgendwo tut, liegt mir einfach nicht.
Anzughemd mit Pollunder ? Oder ein knalliges Poloshirt, welches dank einem centimetergroßen aufgenähten Tier (sei es nun ein Krokodil oder dieses Hollister-Möwen-...Dings) mal eben das dreifache kostet ? Ich weiß ja nicht...
Und Schuhe ? Holy Crap...
Was ist aus Sneakern und Chucks geworden ? Nein, nein, die werden jetzt auf hochglanz poliert oder sind dünnschissfarben. Ich meine... ernsthaft : Warum sind so verdammt viele Schuhe seit ein paar Jahren dünnschissfarben ? (No Offence, again. Ich hab nur wirklich keine Ahnung wie man diesen Braun-Gelb-Orange-Mischton nennt und von der Optik her fällt mir derzeit kein besserer Name für ihn ein.)

Ich weiß noch mit 14/15. Damals fand ich diese ganze Emo Sache so schrecklich cool. Natürlich nur heimlich, immerhin haben es alle anderen ja gehasst. Meine Punk-Phase hatte ich natürlich auch. Rückblickend gesehen fiel sie aber ziemlich erbärmlich aus.
Und jetzt ?
hell,idunno!
Aber ich bin etwas bunter geworden. Nicht sehr, aber ein wenig. Und das ist keinesfalls schlecht. Ich glaube sogar bunt wird irgendwann das neue Schwarz. Aber ich fange an das alte Schwarz zu vermissen.

Liegt vielleicht bloß daran, dass ich gerade die Neuverfilmung von Stieg Larsson's Verblendung gesehen hab'. Steht dem Original übrigens in nichts nach. Ist auch nur ab 16, hätte meiner Meinung nach aber gut als ab 18 durchgehen können. Wasauchimmer.
Rooney Mara setzt in ihrer Rolle als Lisbeth Salander völlig neue modische Standarts, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach.

Rooney Mara und Daniel Craig

Sie spielt ein wenig mit den dunkleren Farbtönen ohne immer komplett schwarz zu sein. Ich mag's.
Außerdem ist sie weniger gestriegelt, versucht nicht perfekt auszusehen und gewinnt gerade dadurch wie ich finde.
Löchrig, zerfetzt und dunkel ist das neue Cool.
In meiner Welt.

Skål !

Samstag, 18. Februar 2012

Knallblau

... färbte ich meine Haare gestern.

Und mal ernsthaft : Ich habe es GELIEBT.
Blau ist mittlerweile wahrscheinlich meine Lieblingsfarbe. Es ist einfach so ruhig, aber auch irgendwie geheimnisvoll und außerdem darf meine Lieblingsfarbe ja nichtmehr Schwarz sein, weil sie immer alle sagen es wäre keine Richtige... (Crétins!)
Grund dafür war übrigens Karneval.
Naja ihr wisst schon : Kostüme, Süßkram, Alkohol und der Morgen danach, wenn sie im Bett eines Anderen aufwachen, gefolgt von peinlicher Stille und der Hoffnung in 9 Monaten noch kein Kindergeld beziehen zu können.
Die benannten 'sie' sind übrigens ein Großteil meiner Mitmenschen, von denen bereits einige Wetten abgeschlossen haben wer es in der kommenden Woche mit wem... ach naja... lassen wir das.

Wo war ich stehen geblieben ?
Ach ja : Ich habe es GELIEBT. Das ist Perfekt (Nicht der Zustand sondern die Zeitform. Vollendete Gegenwart !) und soll heißen sie waren nur temporär Blau. Aber das ganze gefiel mir so gut, dass ich den Gedanken, es wirklich irgendwann zu tun immer attraktiver finde...
Schade nur, dass man die Gesellschaft damit immer grundsätzlich gegen sich aufbringt... Von den Leuten die ich kenne würden es vermutlich 83% hassen. (Jeder der den Insider verstanden hat ist mein Held des Tages!)
Wär ja aber auch nicht das erste mal, dass ich eine "allgemeingültige Modenorm" überschreite. So what ?

Phew, keine Ahnung was ich jetzt noch schreiben wollte... irgendeine Moral :
Leben und leben lassen.
Es kommt doch nur auf die inneren Werte an.
Beurteile ein Buch nie nach seinem Einband.
Nein... das ist albern...

Wie wär's mit : "Blaue Haare sind cool !" ?
Ja. Das würde Sinn machen.

Sonntag, 12. Februar 2012

...und wer von denen bin ich eigentlich ?

Identitätskrise !
So oder ähnlich hätte ich diesen Beitrag auch betiteln können. Hab' ich aber nicht. Ich steh' dann meistens doch mehr so auf die etwas verwirrenderen Überschriften, die dann gerne auch was länger sein dürfen. Die Frage ist nur : tu ich das wirklich ? Oder ist das nur eine meiner möglicherweise zahllosen Persönlichkeiten ? Und wenn ich die habe, bedeutet das dann, dass ich nur eine von ihnen wirklich bin ? Oder bin ich vielleicht jede von ihnen ?
Letzteres erscheint mir im Moment einleuchtender. Das widerrum muss aber nichts heißen, wenn ich eigentlich jemand anders bin. So oder ähnlich kommen wir dann wieder zur Anfangsfrage.

Wer bin ich ?

Ich hab das Gefühl verschiedene Persönlichkeiten zu haben. Nicht im Sinne einer Persönlichkeitsstörung. Ich bin mir relativ im Klaren nur eine Person zu sein, aber mein Verhalten scheint sich in verschiedenen Situationen zu unterscheiden.
Je nach dem mit welcher Person ich mich gerade rumtreibe ändern sich mein Wortschatz, meine Art zu reden und mein Verhalten. Zumindest glaube ich das.
Ich würde behaupten, dass, wenn mir 2 verschiedene Personen aus meinem Umfeld die selbe Frage stellen, ich jedem Unterschiedlich antworte.

Eine Sache des Vertrauens ? Möglich.

So kommen auch völlig unterschiedliche Meinungen über mich zustande. Viele halten mich für ziemlich verschlossen und unnahbar und einige von denen interpretieren das ganze als Arroganz, was es (soviel kann ich sagen) definitiv nicht ist. (Wohl eher eine Mischung aus Unsicherheit und Misstrauen.) Manche sagen sogar ich wäre ziemlich verrückt.

Übrigens hasse ich es wenn Leute sich im Internet als 'verrückt' beschreiben. Das tut wirklich verdammt noch mal jeder und 99,99% von denen sind es einfach nicht. Ich behaupte auch absolut nicht es zu sein. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass ich es nicht bin (!) aber es wurde schon mehrfach über mich gesagt. Im positiven wie auch negativen Sinne. Manche sagen ich lache oder rede allgemein sehr viel, aber die meisten denken eher das Gegenteil von mir. Vor allem aber beschreiben mich Letztere sehr oft als 'komisch', für mich so eine Mischung aus Beleidigung und Kompliment.

Gretchen : You're weird.
Donnie : S-sorry...
Gretchen : No. That was a compliment.
(Aus "Donnie Darko", einem meiner Lieblingsfilme)

Es kommt natürlich immer auf mein Verhältnis zu meinem Gegenüber an. Ich bin generell misstrauisch und so passe ich mich in meinem Verhalten immer an die andere Person an. Je weniger ich ihr vertraue um so mehr tu ich das. Mit Anpassen meine ich aber nicht, dass ich versuche ihr ähnlicher zu werden, sondern bloß, dass ich mein Verhalten irgendwie ändere, vielleicht auch nur meine Art mit ihr zu kommunizieren. So oder so passiert das ganze aber mehr oder weniger automatisch, also unbewusst und dieser Gedanke eigentlich nicht ich selbst zu sein lässt mich deswegen einfach nicht mehr los. 

Manchmal wäre ich deswegen lieber immer gleich.
Dann wüsste ich wenigstens wer ich bin...

Donnerstag, 9. Februar 2012

Hier liegt jetzt übrigens auch Schnee

Scheiße ja !
Und es war vermutlich der einzige Ort auf der Welt an dem schon Wochenlang Minusgrade herrschten ohne, dass auch nur 'ne einzige Schneeflocke fiel. Sie sagten alle nur Schnee hier, Schnee da. Nur eben nicht hier-hier.

BIS JETZT !

Woooooooooooooooohyeah.

Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee Schnee   !

Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest, eine nichtmal 1cm dicke Schneeschicht wartet darauf, dass ich mich darin herumwälze.
Habe die Ehre.

P.S. : Sollte mich beeilen. In spätesten 2 Wochen wird er mich wieder nerven.



 

Mittwoch, 8. Februar 2012

Viva la Revolución!

Hallo Internet !

Wenn du das hier lesen kannst bist du gerade online. Das widerrum bedeutet, dass der folgende Beitrag für dich eine bestimmte Bedeutung haben müsste.
Ich weiß natürlich nicht wie informiert du bist, aber es geht hier um die Zukunft des gesamten Internets. Das klingt erstmal verdammt übertrieben, ist aber irgendwie wahr.
Hast du von ACTA gehört ? (Falls nicht : KLICK!) Es handelt sich um ein Abkommen, welches mit seiner Realisierung das Internet wie es heute existiert komplett umkrempeln würde. Es geht dabei um Copyrights. Diese würden so penetrant durchgesetzt, dass man Internetplattformen wie Youtube bald vergessen könnte. Alles was deinen Computer erreicht und wieder verlässt würde kontrolliert und eingesehen werden. Das ganze kann sogar zu Zensur führen, je nach dem wie man es verwendet. Wird im Video oben alles erklärt.

Aber warum bring ich das hier überhaupt ?
Ich will auf etwas aufmerksam machen. ACTA könnte der erste Schritt in Richtung Überwachungsstaat sein. Ich würde sogar behaupten er ist es. In Polen, Tschechien und der Slowakei haben sich die Regierungen auf Druck der Bevölkerung hin bereits dagegen entschieden und das ist es, was auch die Bürger der restlichen EU erreichen müssen.
Wenn du das hier liest kannst du auch etwas dagegen tun :

_______________________________________________________________________________

Eine persönliche Sache noch :
Immer wenn sowas ans Licht kommt, erlebe ich wie meine Mitmenschen sowas sagen wie :
  • "Das wird eh nicht passieren."
  • "Irgendwer wird es schon verhindern."
  • "Man kann doch eh nichts verändern..."
  • "Protest ist doch nur was für Punks und Assis."
  • "Na und ? Ist doch nicht schlimm."
Das hier betrifft aber praktisch jeden. Kein Plan warum sich so viele immer mit allem abfinden müssen oder garnicht erst versuchen was zu tun. Wir haben ja wohl im Ausland gesehen, dass es funktioniert.

Das Internet ist international und gehört niemandem. Gedanken sollten frei sein und Wissen für jeden zugänglich. Die obersten Politiker beschließen da etwas, ohne die Bürger, die zum Großteil dagegen sind auch nur zu fragen ! Wir leben immernoch in einer Demokratie. Man kann uns nichts aufzwingen.

Stay Punk.

Sonntag, 5. Februar 2012

Ein kleines Feedback zum Leben

... oder : "Von der Kunst sich durchzumogeln".
Letzteres ist der Titel eines Films den mir meine Schwester empfohlen hat. Geht in Richtung romantische Komödie und sowas ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding, zumal die ja irgendwie alle gleich ablaufen. Der Grund warum sie ihn mir ans Herz gelegt hat ist aber auch ein Anderer. Der Protagonist, so sagt sie, sei mir in einigen Punkten ziemlich ähnlich. Aus dem Grund hab' ich mir gerade den Trailer angesehen und naja... irgendwo hat sie wirklich recht. Da ist also dieser Junge, der statt irgendwas für die Schule zu tun Philosophiebücher liest und keine Hausaufgaben macht weil er denn Sinn dahinter nicht sieht. Irgendwann "bin ich doch sowieso tot." und hat er da nicht irgendwie recht ?

Es ist genau dieser Gedanke den ich vor ein paar Tagen wieder hatte.
Aber es geht überhaupt um mein ganzes Leben, denn ich habe einfach kein Ziel. Wenn man mich fragt wo ich mich in 10 Jahren sehe antworte ich nur sowas wie :"Ich hoffe einfach mal, ich lebe dann noch !". Falls nicht wäre ich aber auch verdammt früh gestorben...
Naja seit der 11ten Klasse oder so gehen meine Lehrer davon aus, dass ich genau weiß, was ich später mal machen will. Tu ich aber nicht. Ich hab' keine Ahnung ! Soll ich mich als Kind denn wirklich schon entscheiden womit ich den Rest meines Lebens verbringe ?
Es ist doch gerade die Kindheit/Jugend in der diese Fotos entstehen, auf die wir mit 40 gucken und sagen :"Wie konnte ich nur damals so rumlaufen ?". Warum glauben die Erwachsenen also, dass wir was den Job betrifft schlauere Entscheidungen treffen können ? Ich glaube viele von uns (und ich meine hier 'uns' im Sinne von Jugendlichen und Kindern), können das nicht !

Ich bezeichne mich gerne als Kind, denn ich fühle mich nicht erwachsen. Ich mache gerne Sachen die unüberlegt und spontan sind. Vor allem aber muss nicht immer alles Sinn machen. Ich will mich nicht um meine Zukunft sorgen, weil ich viel zu sehr mit dem Jetzt beschäftigt bin. Vor allem aber will ich nicht erwachsen sein ! Warum versuchen das so viele meiner Mitschüler ?

Jetzt gammel ich hier rum. Es ist Sonntagabend und morgen geht die Schule wieder los. Hab ich meine Hausaufgaben ? Nein. Warum auch ? Ich weiß, dass ich auch so wieder damit durchkomm'n werde. Das ist meistens so. Meine Noten sind vielleicht durchschnittlich, wir sprechen hier von einem 2,5er Schnitt. Ich denke ich könnte besser sein, wenn ich mich wirklich reinhängen würde, aber das ist der Punkt an dem für mich die Motivation fehlt. Worauf arbeite ich eigentlich hinaus ?
Sieh dir mal die Erwachsenen an die du kennst ! Der Durchschnittsmensch geht morgens auf Arbeit, kommt gegen 17h wieder und ist dann zu müde um noch was mit seinem Tag anzufangen. Heißt also er verbringt über die hälfte seines (wachen) Tages mit Arbeit nur um Geld zu verdienen mit welchem er überlebt. Klar hat man noch Wochenenden, aber die sind, zusammen mit den paar Wochen Urlaub die einem im Jahr zugestanden werden, immernoch in der Unterzahl. Ich formuliere jetzt einfach mal die, völlig aus der Luft gegriffene und möglicherweise übertriebene, These : Der Mensch verschwendet weit über die Hälte seiner Lebenszeit, in der er nicht schläft mit Arbeit !
Und auf so ein Leben soll ich hinarbeiten ?
Wir arbeiten also um Geld zu verdienen. Mit dem Geld kaufen wir uns Güter, vor allem aber Lebensmittel und diese sorgen dafür, dass wir weiterleben können. Was machen wir in der dazugewonnenen Zeit ? RICHTIG. Wir gehen weiter arbeiten.
Rückschlüssig bedeutet das ja fast, dass wir arbeiten um  in der Zukunft weiter arbeiten zu können. Bin das nur ich oder macht das irgendwie keinen Sinn ?
Argumente wie "Danach kommt ja noch die Rente", sind für mich auch nicht von allzu großem Gewicht. Immerhin verschwenden wir die Blüte unseres Lebens um in der (meiner Meinung nach) schwächsten Zeit unseres Lebens ein paar freie Jahre zu haben bevor wir abtreten. Das kann doch nicht alles gewesen sein...

Versteh mich nicht falsch. Ich liebe das Leben. Aber so wie die Gesellschaft es einem vorgibt macht es für mich nicht immer Sinn. Damit es das tun würde bräuchte ich einen Job der mir wirklich Spaß macht. Alle Jobs die dafür in Frage kämen liegen aber weit außerhalb meines Möglichkeitenbereichs. Ich denke an Berufe wie : Künstler, Autor, Regisseur, Musiker... Irgendwas wo ich mein eigener Boss bin und meine Kreativität nutzen kann ! Ich will den Rest meiner Existenz nicht hinter einem Schreibtisch vergammeln. Wenn ich jetzt aber sage was ich werden will werde ich als Träumer abgestempelt. Man nimmt mich nicht ernst. Meine Großeltern z.B. träumen davon, dass ich in einer Bank arbeite. Allein bei dem Gedanken an sowas könnte ich kotzen... Ich will keinen geregelten Tag.
Ich will Freiheit.

Samstag, 4. Februar 2012

Try this trick and spin it, yeah

Um mal das Thema zu wechseln : Ich bin mir nicht ganz sicher worauf das hinauslaufen soll, aber ich dachte ich schreibs einfach mal auf.

Okay, tu mir mal eben einen Gefallen und sieh aus dem Fenster. Was siehst du ?
Die Antwort wird vermutlich bei jedem anders ausfallen. Warum ? Weil vor jedem Fenster etwas anderes ist.
Was wäre aber wenn mehrere Leute aus dem selben Fenster sehen und trotzdem völlig verschiedene Szenen wahrnehmen ?
Wer würde festlegen, welcher von ihnen Recht hätte ?
Richtig, die breite Masse. Denn was alle sagen wird schon irgendwie richtig sein. Nur, dass im Mittelalter auch alle sagten die Erde sei eine Scheibe...

Viel Geschwafel um nichts. Worauf will ich hinaus ?
Ich zweifle gerade die Richtigkeit der menschlichen Wahrnehmung an. Und das klingt möglicherweise komplizierter als es ist.
Damit alles Sinn ergibt muss ich aber mit ein bischen wissenschaftlichem Blabla anfangen.
Vergib mir.

Wenn der Mensch etwas sieht, also mit seinen Augen, dann bedeutet das, dass Lichtstrahlen von einem Objekt auf die Netzhaut des Auges reflektiert werden. Heißt also : Das Licht (von der Sonne oder einer Lampe) trifft auf einen Gegenstand und wird auf unsere Augen zurückgeworfen. Das Bild was wir dann sehen entsteht aber erst in unserem Gehirn und nicht in den Augen. Das was unsere Augen aufnehmen wird dort nämlich in ein Bild umgewandelt.
Was würde aber passieren, wenn man die Augen künstlich mit Licht bestrahlen lassen würde, so dass unser Gehirn ein Bild sieht, was eigentlich garnicht da ist ? Wir würden es doch dann für real halten obwohl es nicht da wäre...
Bedeutet : Wir sehen zwar etwas, können aber doch garnicht sicher sein, dass es wirklich die eine Realität ist. Wenn Andere die Umwelt anders wahrnehmen müssen sie dann doch auch nicht zwangsläufig im Unrecht sein.

Womit ich zu dem eigentlichen Punkt komme den ich ansprechen wollte : Psychische Krankheiten.
Wer entscheidet eigentlich ab wann ein Mensch psychisch gestört ist ? Das tun eigentlich Psychologen, aber auch die Masse als Solche. Abgewogen wird dabei nach gesellschaftlichen Maßstäben. Wenn sich sein Denken zu sehr von der Norm unterscheidet, weil er etwa Dinge sieht, die die meisten Menschen nicht oder anders sehen, dann ist er psychisch krank.
Oder nicht ?
Was wenn er bloß Dinge wahrnimmt, die Andere nicht wahrnehmen ?
Ist seine Denkweise automatisch falsch, wenn sie nicht wie die der Anderen ist ? Und wenn ja warum sollte sie das sein ? Wer hat denn das Recht zu bestimmen was richtig und falsch ist ?
Denk mal drüber nach.

Freitag, 3. Februar 2012

hAlbträume

Das ganze läuft seit etwa 2 Wochen.
Ich wache mitten in der Nacht auf, sehe auf die Uhr und ... naja ... ich träume einfach weiter.
Das wäre an sich ja nicht weiter schlimm, WENN ich denn wieder einschlafen würde. Tu ich aber nicht.
Ich träume im Wachzustand weiter. Ich weiß zwar, dass ich wach bin, denke aber der vorausgegangene Traum wäre real.

Um ein Beispiel zu geben :
In der Nacht von gestern auf heute wachte ich auf und sah (wie oben bereits erwähnt) auf die Uhr : ca. 0:30 Uhr. Dann begannen die Sorgen. Immerhin hatte ich keine Ahnung wie ich die Quartalszahlen noch in Ordnung bringen sollte. Meine Firma lief immerhin ziemlich mies und wir brauchten dringend einen Rettungsplan. Plötzlich um ca. 2 Uhr fiel mir nach langem überlegen auf, dass ich ja garkeine Ahnung von Wirtschaft habe...
Geschweige denn eine Firma...
Vermutlich hatte ich das Ganze gerade erst geträumt (bzw. vor 2 Stunden...)  und aus irgendeinem Grund hatte das Wachwerden dieses mal keinen Einfluss auf mein Realitätsempfinden. So wie auch letztes Mal. Und das Mal davor.
Das Ergebniss war mal wieder Müdigkeit. Sehr viel Müdigkeit.

Muss ich jetzt zum Psychiater ?

Mittwoch, 1. Februar 2012

Public Enemies

¡ Buenas noches !  ¿ Qué tal ?

Schön dass du wieder, immernoch oder endlich hier bist. Dachte mir nämlich da bestünde möglicherweise Erklärungsbedarf :
 "Wer zum Teufel ist eigentlich Clyde Barrow ?!"
(Das ist das, was du fragen könntest)

Dass das nicht mein richtiger Name ist, sollte ja klar sein. Die Frage ist also : Wer ist das arme Schwein, dessen guten Ruf ich hier zwecks Selbstdarstellung wissentlich verunglimpfe ?

(Und jetzt kommt das, was ich darauf antworten würde)

Clyde Barrow war eigentlich besser bekannt als der Clyde aus "Bonnie & Clyde". Geboren wurde er 1909 in Texas, in den USA. Als Clyde 20 war hatte er bereits diverse Delikte am Hals und lernte die damals 19-jährige Bonnie Parker kennen. Bonnie war eine sehr gute Schülerin und hatte u.A. ein großes Interesse für Schriftstellerei und Kunst. Die beiden verliebten sich und wurden ein Paar. Kurz darauf wurde Clyde inhaftiert, konnte jedoch mit einer von Bonnie ins Gefängnis geschmuggelten Waffe fliehen. Er wurde allerdings erneut gefasst und musste eine 2-jährige Strafe absitzen. Nachdem er 1932 aus dem Gefängnis entlassen wurde begann die eigentliche kriminelle Karriere der Beiden. Insgesamt gehen gut ein Dutzend Banküberfälle so wie etliche ausgeraubte Läden und Tankstellen auf das Konto von Bonnie und Clyde. Am 23. Mai 1934 wurden sie schließlich beide von Polizeibeamten aufgespürt und erschossen. Neben John Dillinger, zählen sie zu den bekanntesten "Staatsfeinden" der USA aus den 30er Jahren.

Bonnie und Clyde (1933)

Bleibt noch die Frage, warum ich mich mit ihm identifiziere.
Ich bin mir da selbst nicht so sicher, aber die Geschichte der Beiden fasziniert mich einfach. Sie lebten zwar zur Zeit der Wirtschaftskrise, aber dennoch waren sie definitiv Kriminelle. Es ist nur einfach die Tatsache, dass sie trotz ihres Lebensstils so ein glückliches Paar waren, die ich an ihnen so mag. Ich kann mir auch vorstellen, dass sowas noch mehr zusammenschweißt und ich glaube die Zwei waren einfach füreinander geschaffen.
Sie waren zwei Leute die nach Freiheit strebten und dafür auch gesellschaftliche Konventionen brachen und zumindest in den Ansätzen kann ich das relativ gut verstehen. 
Wir sollten öfter das tun was wir wollen und nicht immer nur das was man von uns erwartet. Auch wenn alle gegen einen sind, kann man vollauf glücklich sein, wenn man nur den einen Menschen hat der einen uneingeschränkt versteht und unterstützt.

Amen ! ;P

My favourite nightmare

Das ganze ist schon ein paar Jahre her. Ich hab's vermutlich 2009 oder 2010 geträumt. Ist aber einfach einer dieser Träume die ich einfach nicht vergessen kann (:

Das ganze begann mit einem Besuch bei meinen Großeltern. Meine Familie (Vater, Mutter, Schwester) und ich fuhren raus in den Wald. Auf einer ansonsten eher einsamen Lichtung stand die Villa meiner Großeltern. Sie war für eine Villa eher schmal, aber dafür sehr hoch gebaut und farblich war sie in einem unauffälligen Khakiton gehalten. Außerdem bestand sie (zumindest kam es mir so vor), bis auf die Dächer komplett aus Holz. Besonders auffällig war der große Turm, der aus der rechten Gebäudehälfte ragte.
Als wir also so aus dem Auto ausstiegen sah ich mir das Haus an. Das ganze machte schon ziemlich Eindruck, aber leider kam ich garnicht auf die Idee mal zu hinterfragen seit wann meine Großeltern denn eine derart fette Villa ihr Eigen nennen konnten.
Wir gingen also Richtung Eingang und ich sah nach oben, als mir plötzlich ein grün-graues, faltiges Gesicht aus dem obersten Fenster des Turmes entgegenblickte. Es hatte stechend gelbe Augen und schien nicht unbedingt freundlich gesinnt zu sein.
Nach dem ersten Schock sah ich nochmal hin. Es war weg. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung ob ich mir das ganze nur eingebildet hatte, beschloss aber, das entsprechende Zimmer während des Besuchs zu meiden.
So weit so gut. Glückspilz wie ich bin, hatte man mir aber genau diesen Raum als Schlafzimmer zugeteilt. Ich wusste nicht genau wie ich weiter vorgehen würde, hatte aber noch etwas Zeit für Überlegungen, da es erst einmal Kuchen geben sollte. Der fiel aber flach, als uns in der Küche plötzlich ein Geist aus einem Gemälde angriff. Glücklicherweise sind Sis und Ich stolze Supernatural-Fans. Wir haben uns also das Salz gegriffen und die Viecher damit beworfen. Hab ich erwähnt, dass es immer mehr wurden ?
Wir beschlossen dann uns aufzuteilen und das komplette Haus zu säubern. Ich kämpfte mich dabei natürlich in den Hauptturm vor. Dort wo eigentlich das Zimmer mit dem grünen Viech gewesen wäre, war aber plötzlich eine riesige betonierte Ebene unter freiem Himmel. Ich fand mich also auf dem Dach der Villa wieder, auf dem viele kleine Gebäude standen. Die waren aber alle aus Legosteinen aufgebaut und zusätzlich liefen da jede Menge Touristen rum. Meine Aufgabe war es, das Dach, welches der Geisterherd war, unschädlich zu machen. Also schnappte ich mir eine Art Schläger und riss ein Legohäuschen nach dem Anderen nieder.
Dummerweise waren da dann aber auch noch meine Mitschüler, welche das Dach für das Legoland hielten und gerade einen Klassenausflug machten. Die hielten mich für völlig bescheuert und wollten die Sache stoppen.
Allerdings hatte ich immernoch den Schläger und sie nicht.
Ich prügelte mich also durch die Menge meiner angreifenden Mitschüler nur um plötzlich völlig K.O. in meinem Bett zu enden.
Ob ich "das Böse besiegt" hab', hab' ich leider nie erfahren. :/